Englischunterricht in Düsseldorf
Steven Berridge, Englischlehrer für Nordrhein Westfalen
Englisch lernen im Einzel- oder Gruppenunterricht - die passenden Sprachkurse für Jeden!
 

Presse

Seit Herbst 2003 habe ich zusätzlich zur Erwachsenen Bildung auch junge Schüler in unterschiedlichen Schulen unterrichtet. Die Resonanz ist sehr gut, und natürlich interresiert es auch die Presse wenn hoch motivierte junge Erwachsene sich die Mühe machen einen Business Englishkurs zu absolvieren.



Der Sprachen-Joker

Rheinische Post, Kleve, 16. März 2004 Rheinische Post, Kleve, 16. März 2004
"Wirtschaftsenglisch - wer sich da auskennt, der hat schon beim Bewerbungsgesprächen einen Joker im Ärmel. Ein IHK-Projekt bringt Schüler da weiter: Business English nach dem Unterricht. NIEDERRHEIN. Von Heinz Kühnen.

Alberta Berisha will was zu essen. 500 Pizzas. Kein Problem für Carolin Beyer. Die nimmt die Bestellung in aller Seelenruhe auf und wünscht der Dame vom Hotel noch schnell einen guten Tag. Ende des Telefonats, das mit einem fröhlich gerollten 'Ring' begonnen hatte. 'Any observations?' fragt Steven Berridge, nachdem die 'Rollenspieler' die Leitung gekappt wurde. Die Frage kommt immer wieder, denn immer neue Pärchen 'telefonieren', kaufen ein, verabreden sich zum Video-Abend: Date heißt das dann, nicht meeting, I want ist etwas anderes als I like und it's great nicht dasselbe wie it's fine. Feine Unterschiede, die Berridge mit den Schülern der zehnten Klasse heraus arbeitet. Nie bierernst, aber immer mit Anspruch. Und immer auf Englisch. Zwei Stunden lang. Nach Schulschluss. 'Das schlaucht bisweilen', geben Ina Verführt und Dominic Bruckmann zu. 'Aber das bringt es.'

Das Rüstzeug
Soll's auch. Business English steht auf dem Stundenplan. Das Rüstzeug für die globale Wirtschaft bekommen die Schüler zusätzlich. Und kostenfrei. Bezahlt wird der Kurs von der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer. Die hat Anfang 2002 ein Programm Initiative Schule-Wirtschaft (ISW) aufgelegt - als Reaktion auf die Klagen von Unternehmen, die den neuen Auszubildenden-Generationen zu wenig Fach- und Schlüsselkompetenzen attestierten. 100000 Euro im Jahr ist den Niederrheinischen Unternehmen das auf fünf Jahre angelegte Projekt wert. 'Schulen und Unternehmen sollen sich und ihre Möglichkeiten verstehen', sagt ISW-Koordinatorin Beatrice Delassalle-Wischert. Und dazu lernen: 10 bis 15 Prozent des Geldes fließt in die Sprachkurse, die durchaus zum Joker bei Bewerbungsgesprächen werden können. Ohne Englisch geht's nirgendwo - erst recht nicht nach der EU-Osterweiterung, sagt Delassalle-Wischert.

Muttersprachliche Lehrer
Also kauft die IHK über den Ratinger Bildungsträger Communication Image Strategie 21 (CIS 21) Muttersprachler wie den in London geborenen und mit seiner Familie in Düsseldorf lebenden Berridge ein - für jeweils viermonatige Kurse mit insgesamt 35 Stunden Unterricht. Wie jetzt - als inzwischen sechstes Projekt - für die Realschule Kleve. 'Wir haben bei einem Zusammenkunft mit der IHK in Geldern von dem Projekt erfahren und uns sofort beworben', sagt Schulleiter Jürgen Schmitz, der mit dem Vorstoß auf mehr als offene Ohren bei den Schülern stieß. Von 'seinen' 126 Zehntklässlern hatten sich so viele auf die 20 Plätze beworben, dass das Los entscheiden musste.

Und das, obwohl zusätzlich gepaukt werden muss und am Ende eine schriftliche und mündliche Prüfung stehen, die an die Standards der London chambers of commons and industries angelehnt ist. 'Damit vergeben wir ein anerkanntes Zertifikat', hebt Beatrice Delassalle-Wischert hervor. Abgestuft, denn die Kurs für Schüler aus der Sekundarstufe I unterscheidet sich nun mal von denen der S II, die dazu auch noch aus bilingualen Zweigen stammen. Diese kommen am Freitagnachmittag ins IHK-Haus und sind dermaßen hoch motiviert, dass Lehrer Berridge nur noch staunt: 'In einem Land, in dem dann schon Wochenende ist - alle Achtung.'

Noch ein Spruch. Und so locker geht's denn auch in den Kursen zu, in denen Terminbestätigungen, Mietwagen- und Hotelreservierungen gepaukt, Flugtickets bestellt, Briefe, Faxe und E-Mails geschrieben werden. Die Oberstufenschüler üben sich noch im Smalltalk, diskutieren über Rentenreform und Dosenpfand. Und sie lernen, wie man peppige Powerpoint-Präsentationen für englischsprachige Länder erstellt.

Nach bestimmten Regeln: Wer einmal unentschuldigt fehlt, der fliegt raus. Wer mehr als zweimal entschuldigt fehlt auch. Aus erzieherischen Gründen, sagt Beatrice Delassalle-Wischert. Aber auch deshalb: Am Ende müssen 100 Punkte erreicht werden. Wer Inhalte verpasst, hat in der relativ kurzen Zeit keine Chance mehr. Bisher gab es nur fünf Ausfälle."


Ein Joker bei der Bewerbung

IHK und Niederrhein, Thema Wirtschaft, März 2004 IHK und Niederrhein, Thema Wirtschaft, März 2004
20 Schüler der Realschule Kleve starten mit Business-English durch

"Dass es ein Joker in Sachen Bewerbung sein kann, wenn Jugendliche sich bereits als angehende Auszubildende mit fremdsprachigen Kunden kompetent auf Englisch verständigen können, davon ist das gesamte Kollegium an der Realschule Kleve überzeugt. Denn nicht nur am Niederrhein nehmen im Zeitalter der Globalisierung die internationalen Kontakte in der Wirtschaft zu: Die kommunikative Kompetenz gewinnt verstärkt an Bedeutung.

Am 4. Februar starteten deshalb 20 Schüler der Jahrgangsstufe 10 mit einem viermonatigen Seminar mit dem Titel 'Business- English – Rüstzeug für die Global Economy'. Ergänzend zum regulären Schulunterricht erlernen die 16-Jährigen dort, wie E-Mails korrekt auf Englisch verfasst werden, wie man sich am Telefon professionell verhält, wie Buchungen vorgenommen werden oder wie man Anfragen und Reklamationen schreibt.

Das über die Initiative Schule-Wirtschaft (ISW) der Niederrheinischen Industrieund Handelskammer gesponserte Seminar ist bereits das fünfte im Kammerbezirk und nach Goch das zweite im Kreis Kleve. 'Allerdings ist es die erste Realschule, die wir fördern', betont ISW-Koordinatorin Béatrice Delassalle-Wischert. Neben den bislang geförderten Gymnasiasten und Gesamtschülern, die sich in letzter Minute häufig doch für den Besuch einer weiterführenden Schule oder für ein Studium entschließen würden, so die Koordinatorin, wolle man insbesondere Schüler unterstützen, die nach dem Schulabschluss eine Ausbildung anstrebten.

'Das Interesse an der Teilnahme am Kurs war außergewöhnlich groß. Wir hatten doppelt so viele Anfragen wie Sitzplätze und mussten das Los entscheiden lassen', betont Hans Prangenberg, stellvertretender Schulleiter der Realschule Kleve. Die Schüler seien sich des Vorteils bewusst, mit soliden Englischkenntnissen bei der Bewerbung auftrumpfen zu können.

Durchgeführt wird der Unterricht bei den schon bewährten IHK-Seminaren ausschließlich von so genannten native speakern.'Gearbeitet wird mit authentischen Szenarien, die der realen Berufssituation in international tätigen Unternehmen entsprechen', unterstreicht Delassalle-Wischert den Anspruch des Seminars. Auch für Schüler, die nach Schulende ein Langzeitpraktikum im Ausland anstrebten, sei der Kurs somit von Vorteil.

Wie wichtig gute Englischkenntnisse bereits bei der Ausbildungssuche sind, bestätigt auch Ingo Jansen, Entwicklungsleiter bei der Ever Focus Electronics (Europe) GmbH im Emmerich, der die Realschule Kleve in Sachen IHK-Projektarbeit betreut: 'Die wichtigste internationale Wirtschaftssprache ist nach wie vor Englisch. Mitarbeiter, die die Sprache gut beherrschen, eröffnen sowohl sich selbst als auch ihrem Unternehmen neue Möglichkeiten. Je früher man sich mit Business-English auseinandersetzt und dafür Interesse entwickelt, desto größer sind die Chancen, dass man später am Ball bleibt und sich sprachlich stets auf sicherem Terrain bewegt.'

Während die Schüler aus Kleve bis zum Seminarende am 16. Juni noch einen langen Weg vor sich haben, konnten bereits zehn Teilnehmer des Kurses an der Gesamtschule Mittelkreis in Goch strahlen. Sie hatten seit Anfang Oktober regelmäßig und engagiert am Unterricht teilgenommen und den anspruchsvollen Abschlusstest zum Teil hervorragend bestanden."


Jeder dritte Arbeitnehmer braucht Fremdsprachen

Niederrhein Nachrichten, 03. März 2004 Niederrhein Nachrichten, 03. März 2004
Gocher Gesamtschüler erfolgreich im IHK-Seminar Business English

"GOCH/NIEDERRHEIN - Eine ungewohnlich erfolgreiche Woche ging fur zehn Schulerinnen und Schuler der Gesamt schule Mittelkreis in Goch zu Ende: nicht allein wegen der Zeugnisse sondern aufgrund eines bestandencn Seminars in 'Business English'.

Vier Monate lang hatten sich die Jugendlichen fit gemacht im Rahmen des anspruchsvollen Kurses den die Initiative Schule - Wirtschaft (ISW) der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve angeboten hatte.

Mit strahlenden Gesichtern nahmen die jungen Menschen in der Mensa der Schule die IHK-Teilnahmebescheigung und das qualifizierte Zeugnis des Bildungsträgers entgegen. ISW-Koordinator Beatrice Delassalle-Wischert: 'Dies ist nicht nur ein Nachweis für die neu erworbenen Fachkenntnisse, sondcrn auch ein Beleg für ihren Einsatz und die Leistungsbereitschaft im Rahmen der zusatzlichen Ausbildung außerhalb des normalen Unterrichts.'

Inhalt des 30 Unterrichtseinheiten umfassenden Seminars 'Busincss English - Rustzeug fur die Global Economy' waren genau die Fahigkeiten, die Unternehmen im Zeitalter der Internationalisierung bei Mitarbeitern, häufig schon bei Auszubildenden, voraussetzen: Telefonieren, E-Mails und Faxe schreibcn, Präsentationen, Burokommunikation. Hinzu kam ein Bewerbungstraining fur die jenigen, die sich fur Praktika oder Ferienjobs im anglophonen Ausland interessierfen.

'Geübt wurde anhand praxisnahcr Situationen, der Unterricht fand ausschließlich in Englisch statt', unterstrcicht der Fremdsprachenkoordinator der SchuIe, Joachim Ukena. Beispielsweise gründeten die Schüler der Jahrgangsstufe 10 ihr eigenes fiktives Mini-Unternehmen, wählten einen passenden Slogan aus, erledigten den anfallenden Schriftverkehr und leisteten in Meetings mit den Kollegen schon mal Überzeigungsarbeit.

Der Schulleiter Rainer Hoffman hob in seiner Festansprache hervor, dass die konlinuierliche Auseinandersetzung mit einem 'native speaker' die Kompetenzen der Kursusteilnehmer im mündlichen Ausdruck sehr gefordert habe. Dies sei ein entscheidender Schritt, da von der Wirtschaft hauptsachlich die mündliche Kommunikationsfahigkeit gefordert würde.

Wie wichtig die Bedeutung von Fremdsprachcn sei, hob die ISW-Koordinatorin hervor. 75 Prozent der bei den Industrie- und Handelskammern angesiedelten Betriebe meldeten Fremdsprachenbedarf an. Englisch spiele dabei nach wie vor die entscheidende Rolle. Hoher Bedarf bestehe vor allem im produzierenden Gewerbe, unteranderem in der Feinmechanik oder im Maschinen- und Fahrzeugbau, aber auch im Dienstleistungssektor, zum Beispiel im Tourismus, im Transportsektor oder im Hotel- und Gaststättengewerbe. lnsgesamt benötige jeder dritte Mitarbeiter heutzutage lundierte Kenntnisse in Fremdsprachen."


SCHÜLER, die sich freiwillig fortbilden - das gibt es!

NRZ, Kleve, 11. Februar 2004
"Zumindest an der Gesamtschule Mitlelkreis. Elf schüler der Gesamtschule haben erfolgreich das Seminar 'Business English - Rüstzeug für die Global Economy' der Niederrheinischen IHK im Rahmen der IHK-Initiative Schule - Wirtschaft (ISW) abgeschlossen. Die Schüler wurden dabei in den Bereichen des Business English fit gemacht, die Unternehmen heute häufig auch schon bei Auszubildenden voraussetzen."
 

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